Mittwoch, 30. März 2016

[Buchweizen im [Hunde] Chilli- Napf]

Buchweizen gehört zur Familie der Knöterich Gewächse und ist somit kein Getreide, wie man es aufgrund seines Namens eigentlich vermuten könnte [und wie ich es selbst auch lange getan habe]. 
Aber es zählt sogar zu den Heilkräutern.
Chilli bekommt Buchweizen erst seit ca. zwei Monaten regelmäßig mit in den Napf und auch diverse Kekse hab ich damit schon gebacken, welche sogar prima für Hunde mit Allergien geeignet sind. Daher dreht sich der heutige Beitrag einmal komplett über dieses kleine "Wunderkraut".








Woher kommt der Buchweizen eigentlich?
Früher galt der Buchweizen [auch Fagopyrum esculentum genannt] als "Arme- Leute- Essen. Heute jedoch weiß man, dass er voller wertvoller Nährstoffe steckt, so z.B. viel Rohprotein bei hoher Eiweißwertigkeit enthält. Zudem ist er gluten- und lektinfrei.

In China wurde Buchweizen schon vor 2000 Jahren angebaut und kam im 15. Jahrhundert auch nach Mittel- und Westeuropa.
Hauptanbauländer sind Kanada, China, USA, Russland und die Ukraine.
In Europa wird Buchweizen vorwiegend in Polen, der Slowakei und in Slowenien angebaut.




Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?
Außer der Wurzel wird das komplette Kraut verarbeitet. Im Buchweizen stecken reichlich hochwertiges Eiweiß, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen.




Wo findet der Buchweizen seine Verwendung?

Buchweizen wird zu Mehl, Flocken; Grieß oder Grütze verarbeitet.
Für den menschlichen Verzehr wird das Buchweizenmehl gerne zur Herstellung von Backwaren wie Waffeln oder Pfannkuchen verwendet. Leicht angeröstet sogar im Müsli, da der Buchweizen so einen leicht nussigen Geschmack erhält. In Form von Tee kann er Menschen gegen leichte Venenbeschwerden helfen.
Bei uns findet er überwiegend Verwendung in selbstgebackenen Chilli- Keksen und gekocht auch als Fleischbeilage im Napf. ;-)




Und wozu ist er nun gut/ so besonders?
Da der Buchweizen gluten- und lektinfrei, aber dennoch ein guter Eiweißlieferant ist, ist er auch super zum Verzehr/ Fütterung von Allergikern geeignet.
Er hilft nachweisliche, den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, sowie den Blutdruck zu senken und ist daher auch für Diabetiker nicht mehr aus dem Speiseplan wegzudenken.
In Form von Tee kann er unterstützend zur Standardtherapie bei Venenbeschwerden, wie bereits weiter oben erwähnt, helfen. 
Durch sein enthaltendes Lecithine schützt er die Leber und unterstützt das Gehirn.
In Verbindung mit Kieselsäure sorgt Buchweizen für gesundes Fell/ Haare und Krallen/ Nägel.









Ganz schön beachtlich, was dieses kleine Gewächs alles unterstützen und beeinflussen kann, finden wir. Daher fiebern wir in diesem Jahr schon ganz besonders der ersten eigenen Erdbeerernte aus Omi´s- und Opi´s Garten entgegen, denn dann gibt es Erdbeer- Buchweizen- Pancakes für alle!!! :D
Sollten uns diese schmecken und gut bekommen, reichen wir natürlich noch das Rezept nach, damit auch ihr alle Lecker- und Schleckermäuler einmal verwöhnen könnt. ;-)


Wie sieht es bei euch aus? Bekommen eure Vierbeiner, besonders jene, die gebarft werden, schon regelmäßig gekochten Buchweizen mit in den Napf und selbstgebackene Hundekekse?
Oder backt ihr Zweibeiner-Leckereien damit?
Wir sind gespannt, wer schon regelmäßig Berührung damit hatte und uns vielleicht sogar noch ein Rezept für Zwei- und Vierbeiner empfehlen kann, welches wir unbedingt ausprobieren müssen.