Sonntag, 22. Mai 2016

Meine Grundsätze für die Fotografie


In meinem ersten Post zum Thema Fotografie habe ich über meinen Grundkurs an der Shaw Academy berichtet. Diesen findet ihr hier noch einmal.

Nur weil ich diesen mit einem Zertifikat abgeschlossen haben, heißt dies aber noch lange nicht, dass ich mich in die Richtung eines Profis entwickle. Denn auch wenn es mich sehr freut, im manuellen Modus die Kamera besser zu beherrschen, heißt dies noch nicht, dass es nicht doch Momente gibt, wo ich schnell mal wieder die Auto - Funktion nutze, z.B. wenn Chilli sich gerade genüsslich auf der Wiese kugelt oder ihre 5 Minuten bekommt. Da habe ich keine Zeit, die Belichtung korrekt einzustellen, sondern dreh den Auto - Modus rein und handle nach dem Motto: „Klick, dich halt ich fest!“

In diesem Post möchte ich euch ein paar Herangehensweisen mitteilen, welche in keinem Fall professionell sind, mir aber sehr helfen, da ich ja rein aus Spaß an der Freude fotografiere und sozusagen Hobbyfotografin bin. All diejenigen, welche es schon voll drauf haben und professionell fotografieren, werden diesem Post nix abgewinnen, sondern eher darüber schmunzeln können. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen. ;-)


  1. Lieben was man tut!  
    Ich fotografiere nur dann, wenn ich keinen Zeitdruck im Nacken habe und Lust und Freude dazu. Es ist meine „Kunst“, mein Ausdruck die Dinge zu sehen. Sie sollen meine Gefühle wiederspiegeln und ich sollte mit dem Ergebnis zufrieden sein, ganz egal was andere dazu sagen oder wie diese es sehen. Natürlich freut man sich, wenn man für seine Bilder Komplimente bekommt, davon schließe auch ich mich nicht aus. Ich freue mich wirklich über jeden Kommentar, sei es auf dem Blog, per Mail, Instagram oder Facebook. Doch geh ich nicht mit der Einstellung ans Fotografieren, ich muss jetzt möglichst den perfekten „Bilderbuch- Schnapper“ machen, nur um auf Instagram oder Facebook so viel wie möglich Likes zu bekommen. Jeder hat einen anderen Geschmack, jeder legt auf andere Dinge mehr oder weniger Fokus, das ist ganz normal und menschlich. Solange man jedoch mit sich selbst zufrieden ist und sich nicht verstellt vorkommt, finde ich dies am allerwichtigsten- und schönsten.
     
     
  2. Der Vergleich mit anderen nur in Maßen!
    Auch ich habe meine Lieblingsblogs und Accounte, deren Bilder ich am allerliebsten sehe, weil sie mich berühren und mitnehmen. Ich hole mir von diesen auch gerne einmal Inspiration, versuche jedoch nicht, haargenau all dies „nachzumachen“, sondern selbst kreative Gedanken dazu zu entwickeln. Das was ich gut finde, behalte ich bei und Dinge die mir nicht so zusagen/ mich nicht so berühren, versuche ich auf meine Art und Weise zu verbessern.
     
  3. Nicht zu technikverbissen sein!
    Wie bereits in den ersten Zeilen geschrieben, habe auch ich in dem Fotografie - Grundkurs der Shaw Academy einiges an technischem Wissen erlernen können. Deshalb baue ich jetzt aber nicht jedes Mal ein halbes Set auf, wenn ich Lust habe, neue Fotos zu knipsen. Es kommt auch mal vor, dass ich für Chilli ihre 5 Minuten fix wieder in den Auto- Modus wechsle, statt anfange, lange Voreinstellungen vorzunehmen. Und siehe da: manchmal bin ich erstaunt, was für Grimassen und Pfotensalat- Bilder ich von Chilli festhalten konnte. *lach*
     
  4. Den richtigen Hintergrund wählen!
    Auch dies geht natürlich wieder nur, wenn ich Fotos plane/ stelle, denn Chilli bekommt ihre 5 Minuten nicht gerade dann, wenn wir die in meinen Augen perfekte Fotokulisse gefunden haben. Plane ich Bilder jedoch bewusst, achte ich darauf, dass der Hintergrund gleichmäßig ist, sodass er nicht ablenkt, sondern der Fokus auf dem Model liegt. Auch ein zu heller Hintergrund wirkt auf mich zumeist ablenkend.
     

  5. Strukturen schaffen!
    Strukturen geben dem Bild Tiefe. Dabei ist es egal, ob diese durch Schatten oder Accessoires [z.B. Chilli´s Haslbänder, Spielys…] entstehen. Sie machen das Bild spannend.
     
  6. [Kritik] Verbesserungsvorschläge annehmen!
    Auch ich freu mich über jeden noch so kleinen Tipp und Verbesserungsvorschlag, allerdings nur wenn sie konstruktiv sind und von Menschen, welche es wirklich ernst meinen. Diese versuche ich dann auch bestmöglich anzunehmen und umzusetzen. Leider gibt es auch immer Menschen, welche es nicht gut meinen, sondern eher ein Konkurrenzverhalten entwickeln und schauen, dass sie die besseren Bilder knipsen und an anderen nichts Positives finden. Von diesen ziehe ich mich dann meist schnell zurück, denn ich fotografiere zum Spaß an der Freude und nicht um der nächste Sternchenfotograf am Fotografenhimmel zu werden. Das haben nämlich schon ganz andere versucht und dazu bin ich eh nicht der Typ ;P
     
  7. Vergleiche von eigenen Bildern ziehen! 
    Ab und zu schaue ich mir Bilder noch ganz von meiner Anfangszeit an, wo ich wirklich noch total unerfahren drauflos geknipst habe. Auch unter diesen habe ich ganz klar meine Lieblinge und Favouritten, welche ich nicht missen möchte, sind sie schließlich ein Teil meiner Entwicklung und jeder hat einmal so angefangen. Habe ich aber zwischenzeitlich mal Tage, wo ich denke, dass mal wieder gar nix lief und ich mich nicht weiterentwickel, zeigt mir der Vergleich mit diesen Bildern das Gegenteil und ich betrachte die Dinge wieder etwas realistischer. ;-)
     

    
Nun aber zu euch: Habt ihr noch bestimmte Grundsätze oder Herangehensweisen für euch gefunden, welche euch sehr geholfen haben? Dann ab damit in die Kommentare! Ich bin gespannt und freue mich über hilfreiche und gut gemeinte Anregungen. ;-)