Freitag, 3. Juni 2016

Honig im Hunde- [Chilli] Napf

Am Firmengrundstück meiner Eltern sind die Bienen los, im wahrsten Sinne des Wortes. Seit letztem Wochenende hat ein Imker seinen Wagen dort stehen und natürlich musste ich schon einmal gucken fahren. ;P Genau dies war auch der Gedankenanstoß für diesen Beitrag, denn Honig ist nicht nur lecker sondern ein wahres kleines Wundermittel, verzehrt man den Richtigen und auch Chilli ist eine kleine Honigfanatikerin. ;-)





Honig ist zwar der pure Zucker und viele werden jetzt erschrocken die Augenbrauen kraus ziehen und sich fragen: "Und das gibt die ihrem Hund?!!"




Bienenwagen am Firmengrundstück meiner Eltern
Chilli bekommt 1 bis 2 mal pro Woche [wenn nötig aufgrund eines Wehwehchens auch gerne einmal etwas mehr] einen großzügigen Teelöffel echten deutschen Bienenhonig mit unter ihr Futter gemischt oder pur vom Finger ;P

Guter Honig ist ein wahres Geschenk und wird nicht selten als "Das Gold der Natur" oder auch "Flüßiges Gold" bezeichnet, welches viel zu oft unterschätzt wird. Er besitzt eine heilende und desinfizierende Wirkung und darf in Maßen zu jeder Jahreszeit sowohl von Hund als auch Herrchen/Frauchen gerne genossen werden. Besonders in Perioden nahender Erkältungskrankheiten stärkt er das Immunsystem, unterstützt die Leberfunktion und lindert Halsschmerzen und Hustenreiz.  Honig enthält verschiedene Mineralstoffe, Aminosäuren und Vitamine. Er ist ein guter Energielieferant, gleicht Mangelerscheinungen aus, ist antibiotisch und besitzt therapeutische Eigenschaften.



Des Weiteren hilft er gegen Blutarmut, Appetitlosigkeit und zur Wunddesinfektion und Heilung. Schon seit Jahrhunderten ist er als ein natürliches Antibiotikum bekannt und so wurden schon früher nässende und eiternde Ekzeme mit reinem und unverdünntem Honig bestrichen und verbunden. Auch offene und schlecht heilende Verletzungen wurden mit Honig behandelt, da seine wasserentziehende Wirkung diese schnell austrocknen und er außerdem die Zellteilung beschleunigt, welche wiederum die Wundheilung anregt.
Heute weiß man, dass die in ihm enthaltenen antimikrobiell wirksamen Inhibine diesen postiven Effekt bewirken.

Als Produkt der Natur besitzt er keine Nebenwirkungen und wird von allen Tieren gerne geschleckert. [Ich hab zumindest noch keinen Hund getroffen, welcher bei Honig seine Nase angewidert weg gezogen hat. ;P] Auch Chilli bekommt während der Abheilung ihrer Hot Spots eine Honigcreme auf die betroffenen Stellen aufgetragen, solange sie diese nicht mir ihrer Zunge erreichen kann, denn dann klebt der Honig da nicht lange... *hust*

Mit nur wenigen Zutaten kann man sich eine solche Salbe sogar selbst und ohne großen Aufwand selbst herstellen:
2/3 Honig
1/3 Lebertran gut vermengen und kühl und trocken lagern.

Lecker- Schmecker 4 Wochen Kur
Zur Vorbeugung auf die kälteren Jahreszeiten ist sogenannter Hagebuttenhonig eine gesunde und leckere Vitaminbombe. Dazu wird Honig in einem Wasserband erwärmt, bis er sich verflüssigt, darf allerdings nicht über 40 Grad erhitzt werden, da seine wertvollen Wirkstoffe sonst verloren gehen können. Dieser wird anschließend im Verhältnis 1:1 mit Hagebuttenmark, [welches man in der Apotheke und einigen Reformhäusern erwerben kann] vermengt und in Einweckgläser abgefüllt.
Ist dieses abgekühlt, bewahrt man es am besten im Kühlschrank auf, wo es sich in etwa 5- 6 Wochen hält.
Sowohl Hund als auch Herrchen/Frauchen´s Immunsystem bekommt eine 4- Wochenkur, in welcher kleine Hunde einen Teelöffel und größere Hunde und Herrchen/Frauchen jeweils eine leicht gehäuften Teelöffel zu sich nehmen. Ob pur, vermengt in Joghurt, Milch oder ähnlichem ist dabei völlig egal.   


Auf die Qualität kommt es an!
Nicht umsonst habe ich in dem bisherigen Beitrag betont, dass es wichtig ist, qualitativ hochwertigen Honig zu verwenden. Auch dieser wird, wie so zahlreiche andrere Lebensmittel auch, gepanscht und kann dementsprechend auch nicht wie gewünscht wirken. Daher sollte man darauf achten, dass man reinen, nicht erhitzten, kaltgeschleuderten Honig verwendet. Am besten kauft man „Echten Deutschen Honig“ von Imkern des Deutschen Imkerbundes e.V.
Hier einmal die Kennzeichnung, auf welche ihr achten solltet:


Bild von Deutscher Imkerbund e.V.








Zähne putzen nicht vergessen!
Wer sich Sorgen um die Zähne seines Hundes macht und Karies vorbeugen möchte, kann diesem im Anschluss an die Fütterung mit Honig eine Möhre zum knabbern anbieten. Sollte man so ein Exemplar ich wie es habe *hust* besitzen, welches Möhren lediglich im pürierten Zustand frisst und auch das kleinste Stückchen, welches der Pürierer einmal nicht vollständig erwischt hat wieder ausspucken, sollte seinem Hund regelmäßig die Zähne putzen. Für Hunde welche sich das Putzen mit einer Zahnbürste nicht gefallen lassen, gibt es sogenannte Anti- Plaque- Finger für Hunde. Diese bestehen aus reinigenden Mikrofasern und lassen sich bequem über jeden Finger ziehen. Des Weiteren sind sie waschbar und somit mehrmals wieder verwendbar.



Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an den Lieblingsbruder, ohne deren Hilfe all die Naschi- Hanni- Bilder nicht möglich gewesen wären.  







Eine wahre Genießerin schließt selbst beim  Naschen ihre Augen
Nun aber zu euch: Wer zählt auch zu den Honig- Naschkatzen? Ihr kennt noch einen ganz besonderen Honig, welchen man unbedingt einmal probieren sollte oder habt noch eine Honigcreme, welche man sich selbst anmischen kann? Dann ab damit in die Kommentare! Wir sind gespannt. ;-)
Einen honigsüßen Start ins Wochenende wünschen euch
Jule & Chilli